Leitfaden · Performance Marketing für Betriebe

Performance Marketing.
Werbung, die sich rechnet.

Das Problem

Wo ist dein Geld geblieben?

Fast jeder Unternehmer hat schon mal Geld in Werbung gesteckt – und danach nicht gewusst, was es gebracht hat. Tipp an, was dir bekannt vorkommt.

Der blaue Knopf hat nichts gebracht?

Der Knopf „Beitrag bewerben“ ist bequem, aber er kauft dir meistens das Billigste: Likes und Reichweite. Leute, die kurz draufschauen und weiterwischen. Anfragen entstehen so nur zufällig.

Die Plattform macht genau das, was du ihr als Ziel sagst. Sagst du nichts, sucht sie Gucker. Sagst du „Anfrage“ oder „Besuch auf meiner Seite“, sucht sie Leute, die so etwas tun. Darum fängt alles mit dem Ziel an.

Wie man das Ziel festlegt: Schritt 1

Viele Klicks, keine Kunden?

Klicks, Reichweite, Impressionen – das sind Zwischenschritte, keine Ergebnisse. Ein günstiger Klick ist nichts wert, wenn danach keiner anfragt.

Frag deshalb immer nach der einen Zahl, die zählt: Was hat eine Anfrage gekostet? Wer das nicht beantworten kann, misst nicht bis zum Ende.

Wie man richtig misst: Schritt 5

Zu wenig Budget?

Brauchst du zum Starten auch nicht. Mein eigener Test lief mit 74,91 € über sechs Tage – und brachte 97 Anmeldungen. Klein anfangen ist sogar klüger: Du lernst, welche Anzeige trägt, bevor du mehr ausgibst.

Ein Kniff für kleine Budgets: Lass die Plattform auf Besuche deiner Seite optimieren statt auf Anfragen. Für die Optimierung auf Anfragen braucht sie rund 50 Ergebnisse pro Woche – mit kleinem Budget kommt sie da nie hin und lernt nichts.

Es muss schnell gehen?

Dann bist du hier richtig. Social Media braucht Monate, bezahlte Anzeigen laufen ab dem ersten Tag. Ob eine Anzeige trägt, siehst du meist nach wenigen Tagen.

Das gilt auch für die Mitarbeitersuche: Die meisten guten Leute suchen nicht aktiv, sehen aber eine Anzeige beim Wischen. Mehr dazu unter Mitarbeiter gewinnen.

Keine guten Anzeigen?

Die beste Anzeige ist oft die ungeschliffene. In meinen eigenen Tests lief ein Video, das in einem Take im Auto aufgenommen wurde – ohne Plan, ohne Schnitt – dauerhaft besser als eine aufwendig produzierte Anzeige.

Am sichersten wirbst du mit Videos, die organisch schon gut gelaufen sind. Die haben bewiesen, dass sie ankommen.

Wie man solche Videos macht

Zu viel Technik?

Die Werkzeuge sehen kompliziert aus, das Prinzip ist es nicht: Ziel festlegen, die richtigen Leute auswählen, auf eine passende Seite schicken, zählen, was ankommt. Mehr ist es nicht.

Die Technik dahinter kann man abgeben. Verstehen solltest du trotzdem, was passiert – darum steht unten alles so, dass man es ohne Fachwörter nachvollziehen kann.

Eins davon trifft auf dich zu? Dann lass uns kurz drüber reden.

Lass uns sprechen
Warum es meistens nicht klappt

Warum Werbegeld oft verpufft.

Bezahlte Werbung funktioniert – die Plattformen verdienen Milliarden damit. Wenn sie für einen Betrieb nicht funktioniert, liegt es fast immer an einem dieser drei Punkte.

01

Ohne Ziel geschaltet.

Wer der Plattform nicht sagt, was passieren soll, bekommt Reichweite – also Leute, die gucken und weiterwischen. Das sieht in der Auswertung gut aus und bringt nichts.

02

Der Klick landet im Nichts.

Die Anzeige verspricht etwas Bestimmtes, der Klick führt auf die Startseite. Dort muss der Besucher erst suchen – und ist weg. In meinem eigenen Test hat allein eine bessere Seite hinter denselben Anzeigen fast doppelt so viele Anmeldungen gebracht.

03

Nicht gemessen, also nicht gelernt.

Ohne Zählung weißt du nicht, welche Anzeige Anfragen bringt und welche nur Geld kostet. Dann dreht man an den falschen Stellen – oder gar nicht.

Die Agentur-Falle

Viele Kampagnen werden an der falschen Zahl gemessen: Reichweite, Impressionen, Klickpreis. Das klingt nach Erfolg und ist leicht zu liefern. Die einzige Zahl, die für dich zählt, lautet: Was kostet eine Anfrage – und was ist dir ein Kunde wert? Wenn dir jemand diese Frage nicht beantworten kann oder will, weißt du genug.

So funktioniert's

So funktioniert's. Zum Nachmachen.

Fünf Schritte, genau so, wie ich Kampagnen für Kunden und für meine eigenen Produkte aufbaue. Du kannst sie selbst gehen – oder mich machen lassen.

  1. 1

    Leg fest, was ein Klick bringen soll.

    Einfach gesagt

    Bevor du einen Euro ausgibst, sag in einem Satz, was passieren soll: ein Anruf, eine Anfrage, eine Bewerbung, ein Kauf.

    Genau dieses Ziel stellst du in der Kampagne ein. Die Plattform sucht dann gezielt nach Leuten, die so etwas tun – nicht nach Leuten, die nur gucken.

    Dann rechnest du einmal rückwärts: Was ist dir ein neuer Kunde wert? Ein Beispiel: Bringt ein Auftrag 1.000 € Rohertrag und wird jede fünfte Anfrage zum Auftrag, darf eine Anfrage bis zu 200 € kosten. Alles darunter rechnet sich. Mit dieser Zahl im Kopf bewertest du später jede Anzeige.

    So machst du's
    • Ziel in einem Satz aufschreiben
    • Wert eines Kunden schätzen (Rohertrag, nicht Umsatz)
    • Ausrechnen, was eine Anfrage höchstens kosten darf
    • Dieses Ziel in der Kampagne einstellen – nicht „Reichweite“
  2. 2

    Wirb mit dem, was schon bewiesen ist.

    Einfach gesagt

    Du setzt nicht auf ein neues Pferd, sondern auf das, das schon ein Rennen gewonnen hat.

    Die sicherste Anzeige ist ein Video, das organisch schon gut gelaufen ist – auf deinem Kanal, mit echten Reaktionen. Es hat bereits bewiesen, dass Menschen hängen bleiben. Darum gehören Social Media und Performance Marketing zusammen.

    Und: Roh schlägt produziert. In meinen eigenen Tests war ein ungeschnittenes Video, in einem Take im Auto aufgenommen, dauerhaft günstiger pro Klick als eine aufwendig produzierte Anzeige – und hat nicht schlechter verkauft.

    Schalte nie nur eine Anzeige. Starte mit drei Varianten und schalte nach ein paar Tagen ab, was deutlich schlechter läuft. Bei mir lag eine Variante so weit hinten, dass sie nach kurzer Zeit raus war – solche Unterschiede siehst du nur im Vergleich.

    So machst du's
    • Die drei besten organischen Videos auswählen
    • Daraus drei Anzeigen machen
    • Nach drei bis sieben Tagen vergleichen
    • Deutlich schwächere Anzeigen abschalten
  3. 3

    Zeig sie nur den Richtigen.

    Einfach gesagt

    Lieber 5.000 Leute in deiner Gegend, die passen, als 500.000 irgendwo.

    Für einen Betrieb in der Region heißt das meistens: ein Umkreis um deinen Standort – zum Beispiel 20 oder 30 Kilometer um Stade, Buxtehude oder Cuxhaven –, dazu ein sinnvolles Alter. Den Rest der Feinarbeit erledigt die Plattform recht gut, wenn das Ziel stimmt.

    Beim Budget gilt: klein anfangen. 5 bis 20 € am Tag reichen zum Testen. Bei so kleinen Beträgen lässt du auf Besuche deiner Seite optimieren, nicht auf Anfragen – die Plattform braucht für die Optimierung auf Anfragen rund 50 Ergebnisse pro Woche, sonst lernt sie nicht.

    Google ist ein Sonderfall: Dort erreichst du Leute, die schon aktiv suchen („Dachdecker Stade“). Instagram, Facebook und TikTok erreichen Leute, bevor sie suchen – oder Bewerber, die gar nicht suchen.

    So machst du's
    • Umkreis um den Betrieb festlegen
    • Alter grob eingrenzen, sonst offen lassen
    • Mit 5 bis 20 € pro Tag starten
    • Bei kleinem Budget auf Seitenbesuche optimieren
    • Google für Suchende, Meta und TikTok für alle anderen
  4. 4

    Schick den Klick auf eine Seite, die nur eins will.

    Einfach gesagt

    Wer auf „Termin anfragen“ tippt, will einen Termin – nicht deine Firmengeschichte.

    Hinter jede Kampagne gehört eine eigene Landeseite: dieselbe Botschaft wie in der Anzeige, ein einziges Ziel, ein kurzes Formular, die Telefonnummer zum Antippen – und alles Wichtige auf dem Handy sichtbar, ohne zu scrollen.

    Wie viel das ausmacht, habe ich selbst gemessen: Dieselben Anzeigen führten auf zwei verschiedene Seiten. Seite A brachte 1,7 % Anmeldungen (23 von 1.360 Besuchen), Seite B 3,0 % (40 von 1.332). Fast doppelt so viele Ergebnisse für dasselbe Geld – nur durch die Seite.

    Darum hängen Werbung und Webseite so eng zusammen. Wie eine Seite aussieht, die mitverkauft, steht unter Webseiten.

    So machst du's
    • Pro Kampagne eine eigene Seite
    • Gleiche Botschaft wie in der Anzeige
    • Ein Ziel, ein Knopf, kurzes Formular
    • Telefonnummer zum Antippen
    • Am Handy prüfen: alles Wichtige ohne Scrollen sichtbar?
  5. 5

    Zähl bis zur Anfrage – und dreh nur auf, was trägt.

    Einfach gesagt

    Du gießt nur die Pflanzen nach, die auch wachsen.

    Jede Anzeige bekommt einen Link mit eigener Kennung. So siehst du auf deiner Seite, welche Anfrage von welcher Anzeige kam. Meta hängt solche Kennungen sogar selbst an – deine Seite muss sie nur mitzählen.

    Einmal pro Woche rechnest du: Ausgegeben geteilt durch Anfragen ergibt die Kosten je Anfrage. Liegt die unter deiner Grenze aus Schritt 1, darfst du das Budget langsam erhöhen. Liegt sie darüber, wird die Anzeige getauscht – nicht schöngeredet.

    Auch das gehört dazu: Nicht jede Kampagne trägt. Eine regionale Kampagne von mir brachte aus 201 Klicks keine einzige Anmeldung. Abgeschaltet, gelernt, weiter. Genau dafür misst man.

    So machst du's
    • Jeder Anzeige einen eigenen Link geben
    • Auf der Seite zählen, woher Anfragen kommen
    • Wöchentlich: Kosten je Anfrage ausrechnen
    • Nur erhöhen, was unter deiner Grenze liegt
    • Verlierer schnell abschalten

Keine Lust, das alles selbst zu machen? Ich übernehme so viel davon, wie du willst.

Lass uns sprechen
Echte Zahlen

Was dabei rauskommt.

Bevor ich Kunden etwas empfehle, teste ich es mit eigenem Geld – an Schrauberheft.de, meiner eigenen App für Hobbyschrauber. Hier die Zahlen einer einzigen Instagram- und Facebook-Kampagne und meines Landeseiten-Tests.

74,91 €
Werbebudget einer Kampagne über sechs Tage (29.09.–04.10.2026)
97
Anmeldungen daraus – 4,0 % aller Besucher
0,77 €
pro Anmeldung
fast 2×
so viele Anmeldungen allein durch eine bessere Landeseite (1,7 % → 3,0 %)

Stand: 16. Oktober 2026 · Ausgaben und Besuche laut Meta, Anmeldungen aus der eigenen Datenbank

Ehrlich dazu: Eine kostenlose Anmeldung ist leichter zu bekommen als ein Auftrag über 5.000 €. Was eine Anfrage in deiner Branche kostet, kann vorher niemand seriös versprechen. Was ich versprechen kann: Du weißt nach kurzer Zeit genau, was sie kostet – und ob es sich für dich rechnet.

Die Steigerung

Nicht verwechseln: Werbung bringt Besucher. Keine Kunden.

Performance Marketing sorgt dafür, dass die richtigen Leute auf deiner Seite landen. Ob daraus eine Anfrage wird, entscheidet aber nicht die Anzeige, sondern die Seite dahinter.

Eine Webseite, die nur „Visitenkarte“ ist, verliert die meisten Besucher wieder – wie ein Eimer mit Loch: Du gießt oben Geld rein, unten läuft es raus. Eine moderne Webseite mit echten Marketing-Funktionen macht den Eimer dicht: Landeseiten für jede Kampagne, ein Formular in 30 Sekunden, schnelles Laden auf dem Handy und eine Zählung, woher jede Anfrage kommt.

Darum gilt: erst den Eimer dicht machen, dann füllen. Wer das umgekehrt macht, bezahlt Werbung für Besucher, die nie ankommen.

bringt Besucher

Performance Marketing

  • Anzeigen bei Meta, TikTok, Google
  • die richtigen Leute in deiner Gegend
  • wirkt ab dem ersten Tag
  • kostet, solange es läuft
macht Anfragen daraus

Webseite mit Marketing-Funktionen

  • eigene Landeseite je Kampagne
  • Formular und Anruf mit einem Tipp
  • zählt, woher jede Anfrage kommt
  • arbeitet weiter, auch ohne Werbung
Wer das schreibt

Ein Ansprechpartner. Kein Apparat.

SG
Sven Goj
Gründer · Himmelpforten

Full Media Service klingt nach großer Agentur. Ist es nicht. Dahinter stehe ich, Sven Goj – mit meiner Erfahrung aus vielen Jahren Marketing, Film und Kampagnen und dem Anspruch, dass am Ende Anfragen und Aufträge stehen, nicht schöne Präsentationen. Keine Abteilungen, keine Junior-Berater, keine Stille Post: Wer mit mir arbeitet, spricht mit dem, der die Arbeit macht. Und das bleibt so.

Dass ich Kampagnen, Webseiten und ganze Unternehmenssoftware aus einer Hand liefern kann, liegt an meiner Arbeitsweise: Ich entwickle mit eigenen, KI-gestützten Werkzeugen. Die übernehmen das Handwerkliche – Konzept, Urteil und der Anspruch an das Ergebnis bleiben bei mir. So bekommst du die Schlagkraft eines ganzen Teams mit einem einzigen Ansprechpartner.

Ich sitze in Himmelpforten, mitten zwischen Stade und Cuxhaven. Im Landkreis Stade – Stade, Buxtehude, Harsefeld, Jork, Drochtersen, Himmelpforten – und im Landkreis Cuxhaven – Cuxhaven, Otterndorf, Hemmoor, Geestland, Hechthausen – komme ich für den ersten Termin gern bei dir vorbei. Weiter weg geht auch: Lovas zum Beispiel sitzt in Schleswig-Holstein.

Alles, was ich anbiete, hängt zusammen: Social Media macht dich bekannt, Performance Marketing bringt schnell Anfragen, eine Webseite mit echten Marketing-Funktionen fängt sie auf, und Unternehmenssoftware sorgt dafür, dass im Betrieb danach alles rund läuft.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Was kostet Performance Marketing mit Full Media Service?

Es gibt zwei Teile: das Werbebudget, das direkt an die Plattform geht und dessen Höhe du bestimmst, und meine Arbeit. Einen Pauschalpreis gibt es nicht, weil jeder Betrieb anders startet. Bezahlt wird als Fixum oder – wo es passt – mit Erfolgsbeteiligung. Der Ablauf: Du fragst an, ich melde mich innerhalb von 24 Stunden persönlich und vereinbare einen Termin mit Blick in deinen Betrieb. Danach bekommst du einen ehrlichen Vorschlag.

Ab welchem Werbebudget lohnt sich das?

Zum Testen reichen oft 5 bis 20 € am Tag – mein eigener Test lief mit 74,91 € über sechs Tage. Wie viel danach sinnvoll ist, hängt davon ab, was dir ein Kunde wert ist. Erhöht wird nur, was nachweislich trägt.

Wie schnell sehe ich Ergebnisse?

Die ersten Klicks am ersten Tag. Ob eine Anzeige trägt, zeigt sich meist nach drei bis sieben Tagen. Belastbar optimiert ist eine Kampagne nach einigen Wochen.

Instagram, Facebook, TikTok oder Google – was ist richtig?

Google, wenn Leute schon aktiv nach deiner Leistung suchen. Instagram, Facebook und TikTok, wenn du Menschen erreichen willst, bevor sie suchen – und für Bewerber, die gar nicht aktiv suchen. Oft ist eine Mischung am besten.

Was ist der Unterschied zwischen Performance Marketing und Social Media?

Social Media ist kostenlos und wächst langsam über Monate. Performance Marketing ist bezahlt und wirkt sofort, aber nur, solange Budget läuft. Am stärksten ist beides zusammen: Social Media liefert die Videos, die schon bewiesen haben, dass sie ankommen, Performance Marketing verstärkt genau diese.

Funktioniert das auch für die Mitarbeitersuche?

Ja, oft sogar besonders gut. Die meisten guten Fachkräfte suchen nicht aktiv, sehen aber eine passende Anzeige beim Wischen. Wichtig ist auch hier eine eigene Seite mit einer kurzen Bewerbung ohne Anschreiben.

Arbeitest du nur in den Landkreisen Stade und Cuxhaven?

Nein. Dort bin ich zu Hause und komme für den Termin am schnellsten vorbei. Kampagnen laufen aber überall – regional, deutschlandweit oder europaweit.

Jetzt bist du dran

Lass uns ausrechnen, was sich für dich lohnt.

Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden persönlich, klopfe kurz die wichtigsten Punkte ab und vereinbare einen Termin mit dir. Ein ehrlicher Vorschlag braucht erst einen echten Blick in deinen Betrieb.

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